Was meine Klienten sagen

 

Liebevolle und verständnisvolle Art und Weise

Hallo zusammen ich bin Holly und habe schon seit 16 Jahren eine Essstörung- schon mehr als die Hälfte meines Lebens.

Wirklich erschreckend, wenn ich es in Zahlen schwarz auf weiss vor mir sehe. Wie viel wertvolle Lebenszeit habe ich damit verschwendet!? Wie viele Jahre meines Lebens habe war ich exzessiv joggen, habe ich mir Essen, besonders Kohlenhydrate verboten, Essen abgewogen und mich gequält. Vor allem in den letzten 2 Jahren hat sich alles zugespitzt. Mein Leben bestand nur noch aus 11h Arbeiten, Sport, wenig Essen...und das wars. Die Freude am Joggen und auch insgesamt am Leben hatte ich schon lange verloren. Alles war ein einziger Zwang. Es wurde mir klar so kann es einfach nicht mehr weitergehen, ich bin ein emotionales Wrack. Wenn ich so weiter mache verliere ich alles. Meine Freunde, den Lebenswillen, meine Arbeit und ich werde niemals eine Familie gründen können. Ich versuchte es eine Weile alleine und mit Unterstützung meiner Familie aus dem Sog der Essstörung rauszukommen. Es zwar etwas besser aber ich realisierte ich brauchte mehr Unterstützung.. die kreisenden Gedanken um das Essen oder nicht essen, den Sport, meinen Körper, meine Angst vor dem dick werden. Der ganze Fitness/Sportwahn der in der sozialen Medien verbreitet wird machten das Ganze nicht einfacher. Ich konnte und wollte das nicht mehr mit mir alleine ausmachen. Auch meine Familie wollte ich damit nicht immer belästigen. Doch woher Hilfe bekommen? Ich hatte schon ein paar Dinge versucht. Von Ernährungsberatung, Homöopathie bis zu  Gesprächstherapien, aber wirklich geholfen hat mir nichts. Ich tat zwar etwas gegen meine Essstörung, aber wirklich effektiv war es nicht. Die zugrundeliegenden Probleme wurden nicht angegangen, sie wurden eher umschifft. Also was dann? Eine Klinik? Das kam für mich nicht in Frage. Auf keinen Fall ich musste doch funktionieren im Beruf. Ausfallen konnte ich nicht. Ausserdem wollte ich nicht, dass es jemand merkt wie schwach bzw. hilfsbedürftig ich eigentlich bin. Aber ich wollte gesund werden. Nach stundenlangem Surfen im Internet stiess ich endlich auf eine andere Möglichkeit. Ein Angebot von einer EX-Betroffenen für Betroffene. Nach langem Hin und Her entschloss ich mich dazu ein Coaching für 1 Woche bei Tamara zu buchen. Sie meldete sich wahnsinnig schnell bei mir und begleitete mich 1 Woche lang. Ich merkte, dass die Zeit viel zu kurz war und buchte sie nach 1 Monat erneut. Diesmal für eine längere Zeit. Ich kann es jedem wirklich nur empfehlen. Gesund werden zu wollen ist eine Entscheidung. Und zwar eine Entscheidung die man jeden einzelnen Tag treffen muss. Ich bin Tamara unendlich dankbar für ihre Begleitung und ihre Hilfe. Durch Ihre Erfahrung, Übungen, konnte ich meine inneren Glaubenssätze und Ängste aufspüren, hinterfragen und langsam auflösen. Tamara war gefühlt 24 Stunden erreichbar und hat mich sehr liebevolle und verständnisvolle Art und Weise begleitet. Sie hat mich herausgefordert, motiviert meine Komfortzonen zu verlassen, und bei Rückschlägen aufgebaut. Und die gibt es in der Genesung.  Genau deshalb ist es elementar wichtig jemanden an der Seite zu haben der einen auf dem langen und steinigen Weg begleitet. Auch ich bin noch lange nicht am Ziel. Ich habe immer noch Angst vor der weiteren Gewichtszunahme, aber ich weiss mittlerweile der Weg ins Ziel führt nur durch die Angst.

Und das will ich auf jeden Fall erreichen.

 

Holly


Zündschnur gefunden

 

Liebe Tamara,

ich möchte mich für den Weg bedanken, den Du in den vergangenen 8 Wochen mit beschritten hast. Du hast mich auf einen Weg begleitet, mir einen Weg aufgezeigt, welchen ich mir innerlich immer ersehnt habe. Es ist schon faszinierend, in meinen gemalten Bildern war oft das Thema Brücke, Wege und Berge das Thema. Das hatte anscheinend seinen Grund, wie ich jetzt feststelle. Du hast mir Wege und Schritte aufgezeigt, diese Brücke zu beschreiten und dass ich in der Lage bin auch Berge in Angriff zu nehmen, auch wenn ich nicht weiß, was dahinter ist. Die Wege sind und werden sehr beschwerlich, aber jeder Aufstieg lohnt sich, weil auf dem Gipfel die Loslösung wartet und das lang ersehnte Glück mit einer fantastischen Aussicht. 

Ich bin viel zu lange im tiefsten Tal der Traumata, des Selbstmitleids, der Schuldgefühle, des gegen mich eigen gerichteten Hasses und des Verloren seins herumgeirrt, hatte dabei keine Taschenlampe in der Hand. Und wenn ich dachte ich hätte sie gefunden, habe ich diese gleich aus Enttäuschung wieder hingelegt. Es waren immer wieder die falschen Wege. Dennoch haben mich all diese Irrwege, dieses Labyrinth dahin geführt, dass ich den richtigen Weg aufgezeigt bekomme, den Du aufgetan hast. Es ist nicht nur ein Weg, es sind jetzt so viele positive Wege, die ich begehen kann und  alle beschreiten kann und nicht nur einen. 

Eigentlich war ich mir nicht bewusst, dass ich bewusst immer noch in meinen Traumata lebe. Sie sind jeden Tag präsent durch die kleine Nicole. Die kleine Nicole ist jeden Tag präsent. Sie muss ich lehren, dass Vertrauen, Optimismus, Lebenslust, Lachen, Menschen ... all das ok ist, keiner ihr etwas Böses will und dass die gesunde Nicole sie immer wieder in den Arm nimmt, so dass vielleicht sogar mal wieder lächelt. Die Essstörung ist mein Mittel um all das, was - nennen wir es mal- schief gelaufen ist, zu kompensieren. Es hat sich verfestigt und sie ist eine psychische Störung. Nun habe ich schon so einiges mitgemacht, dann kriege ich auch das in die Reihe. All meine Störungen und positiven Eigenschaften haben mich zu der Nicole gemacht, die ich heute bin. Ich muss aufhören, meine Vergangenheit zu verteufeln und mir die Schuld für sie zu geben. Ich lebe im Jetzt und bin zu dem geworden, welche Nicole ich heute bin. 

Ich weiß, ich habe oft das Thema Essensplan angesprochen. Dieser ist neben der Waage die einzige Kontrolle bisher in meinem Leben. Der Essensplan war zudem meine Komfortzone. Ich bin essgestört, wollte meine Komfortzone nicht verlassen. Dass dazu noch weitaus mehr gehört, als nur die Waage beiseite zu stellen und meinen Essensplan umzustellen, also meine Komfortzone zu verlassen, dessen bin ich nun bewusst. Ich werde mich mit meiner Vergangenheit nicht weiter auseinandersetzen, all dem, was ich erlebt habe, all dem, was ich mir selbst zugefügt habe, auch wenn es meist unbewusst abläuft. Für die kleine Nicole in mir wünsche ich, dass sie unbekümmert lachend auf einer Schaukel sitzt und einfach nur glücklich ist. Natürlich darf sie auch wütend, naiv und trampelnd, eben Kind bleiben, nur eben von mir behütet, so dass die Essstörung nicht mehr laut aufschreit.

Ich werde auf meinen Körper hören, anfangs zur Ruhe zwingen müssen, aber ohne innerliche Unruhe, sonst wäre es keine Ruhe.

Ich werde nicht nach Der Creme und Dem Shampoo suchen, das mich erstrahlen lässt, denn Schönheit kommt hauptsächlich von innen, von Zufriedenheit, mit sich im Reinen zu sein, vom Glücklichsein, von Hoffnung, von Vertrauen und von Optimismus. Ich werde lernen, was mir gut tut, egal ob das Hobbies sind, egal ob ich herausfinde, welchen Leuten ich vertrauen kann oder nicht, lernen wer Ich bin! Lernen wer die gesunde Nicole ist, was sie will, was sie vom Leben möchte und erwartet und was nicht, ihr Leben nicht auf das Essen und die Waage fokussieren. Das habe ich über 30 Jahre lang getan und das ist verdammt eine lange Zeit. Jetzt bin ich 47 und habe einen Schritt gewagt, weil ich, ohne angeben zu wollen, eine Kämpfernatur bin; ich mich nicht aufgeben wollte und einfach kann. Lösungen gibt für alles. Und diese Lösung habe ich gefunden. Es ist nur ein kleiner Anfang. Du hast mich an die Hand genommen und hast den Weg beschritten. Die Aufarbeitung, die Gründe erklärt, auch wenn ich sie überspielt habe. Du hast mich nach positiven Eigenschaften, nach liebenswerten Dingen in meiner Person gefragt (ich meine jetzt nicht das Übungsblatt). Weißt Du, wenn Du in über 30 Jahren einen solch derartigen Selbsthass gegen dich aufgebaut hast und nur noch Makel an dir findest, gibt es irgendwann keine liebenswerten Eigenschaften mehr.

Du hast die Essstörung als solche erklärt, dass ich mir nicht  die Schuld geben zu brauche, sondern dass es damals ein (Aus-) Weg für mich war und dass diese eine psychosomatische Störung ist und hast mit mir die Loslösung begonnen. Wir beide haben sogar meine Zündschnur gefunden. All das hätte ich ohne Deine Hilfe und Unterstützung nicht geschafft und dass in so in kurzer Zeit. Nicht in einer Klinik, nicht bei meiner Ernährungsberaterin, bei der ich 2 Jahre war. Du hast die Bremse meines Hamsterrades gefunden, mir ein Licht aus meiner eigenen Hölle aufgezeigt. 

Auch wenn ich wenn ich aus Redeeuphorie einiges überspielt habe oder den Anschein des Nicht-Auseinander-Setzens-Wollens erweckt haben sollte; ich habe so viel aus Deiner Hilfe und wertvollen Unterstützung angenommen und aufgenommen. Ich möchte Dir dafür von Herzen und mit meiner Seele danken. Ich weiß es wird ein harter und beschwerlicher Weg mit Höhen und Tiefen, mit Vor- und Rückwärtsschritten. Ich habe aber so viel Kraft aus den Gesprächen mit Dir gewonnen, Du bist ein so toller und wertvoller Coach.

Es sind leider zwar nur noch 2 Gespräche mit Dir, aber diese Worte lagen mir am Herzen...

 

Nicole


Glücklicher als je zuvor

 

2 Monate in der Recovery  und ich bin glücklicher als je zuvor. Es war ein steiniger Weg und die Zunamen gingen schneller als mir lieb war. Aber es war trotzdem die beste Entscheidung meines Lebens. Ich halte seit 3 Wochen mein Gewicht mal etwas mehr, mal etwas weniger. Und eigentlich ist mir die Zahl mehr als egal. Ich bin Stärker, kann mich wieder hinsetzen, ohne dass ich auf meinen Knochen sitze. Ich kann essen geniessen ohne zu denken morgen bin ich ein Elefant. Meine Selbstliebe zu mir und meinem Körper wird von Tag zu Tag mehr. Es ist wundervoll das Leben wieder zu schätzen. Also Leute, ich kann euch nur ermutigen stellt euch eurer Angst es lohnt sich. Das Leben ist viel mehr als nur eine Kleidergrösse, oder eine unbedeutende Zahl auf der Waage. Danke Tamara, das du mir die Augen geöffnet hast.

 

Unbekannt



"Es gibt auf der Welt einen einzigen Weg, auf welchem niemand gehen kann ausser Dir: wohin er führt? Frage nicht, gehe ihn!"